Als Ganztages- oder Halbtagesausflug erkunden Sie mit mir das Fränkische Weinland. Neben traditionellen Weinstädtchen bietet sich ein Besuch einer Vinothek oder gar eine kleine Weinprobe an, um dem ganzen auch ein flüssiges Erlebnis zu verleihen. Gerade bei dieser Thematik sollte es nicht zu trocken werden. Auch bei diesen Touren gilt, dass sie am besten individuell mit dem Gästeführer besprochen werden.

 

Für folgende Bausteine relevante Tarife (diese richten sich am Tourismusbüro der Stadt aus)

Art Deutsch Fremdsprache
Ausflugsfahrt bis zu 5 Stunden 130 Euro 142 Euro
Ausflugsfahrt bis zu 8 Stunden 200 Euro 212 Euro
je Verlängerungsstunde 26 Euro 26 Euro

 

Mögliche Bausteine:

I. Volkach

Das Weinstädtchen Volkach zählt sicher zu den Highlights im Fränkischen Weinland. Am Marktplatz sieht man noch die Narrenhäusle, in denen zänkische Weiber Probleme ausdiskutierten. Im Kirchturm lebte der Türmer, der zwar Frauen aber keine Haustiere haben durfte. Schlimmer erging es den Menschen im Oberen Tor. Sie sahen von dort aus schon ihr herannahendes Schicksal. Am Gänseplatz schnatterte nicht nur, was Schnabel hatte. Dies und noch viel mehr erwartet Sie bei einem Rundgang durch Volkach.

II. Maria im Weingarten

Eine Kirche thront im Weinberg, na sauber. Aber irgendwie musste man die Wallfahrer ja motivieren den von der Distanz her exakt nachempfundenen Kreuzweg hochzukommen. Flüssige Entschädigung gab es dennoch selten. Aber dafür die Madonna im Rosenkranz von Tilman Riemenschneider, die frei nach ägyptischen Ritualen in Schuhcrème einbalsamiert eine zeitlang das Gras von unten wachsen hörte.

III. Iphofen

Am weltbekannten schiefen Turm von... Kitzingen vorbei, Mahnmahl für übermäßigen Weingenuss, geht es nach Iphofen. Hier rollten die Köpfe und dies hat mal nichts mit Wein zutun. Vorsicht beim Eintritt in die Pfarrkirche. Sie kommen mit vielleicht mehr Anhang wieder hinaus als Ihnen lieb ist. Legen Sie kurz die Füße hoch im Beinhaus, damit sie gestärkt sind für den Spaziergang entlang der Stadtmauer. Am Henkerturm haben einige Frauen versucht dem Henker schöne Augen zu machen. Das konnte Ihnen Kopf und Kragen retten. Und an ein Beil mehr oder weniger in der Küche gewöhnt man sich schon.

IV. Sommerhausen

Ein wehrhafter Zwerg, den Luther so richtig für sich begeistern konnte. Ob man nun im roten oder im blauen Turm steckte machte auch keinen großen Unterschied. Dann besser im Torturmtheater, in dem man seinem Nachbarn schnell mal näher kommen kann, als einem vielleicht lieb ist. Und passen Sie auf rumorende Nachtwächter auf. Franz Daniel Pastorius hat da schnell die Flucht ergriffen.

V. Ochsenfurt

Bleiben Sie nicht wie ein Ochse vor dem Tore, sondern werfen Sie mit mir einen Blick in die Stadt, in der die Zuckerrüben tief fliegen. Am Rathaus vorbei wird Ihnen an der Stadtpfarrkirche das Jüngste Gericht aufgetischt. Noch faule Eier in der Tasche? Dann nichts wie zum städtischen Pranger.

VI. Marktbreit

Das Römerlager war hier einst so wichtig wie später kalter Kaffee. Am bekannten Malerwinkel waren die Toiletten nur zugänglich wenn kein Bier gebraut wurde. Malz und Hopfen reichen ja auch wirklich als Hauptzutaten aus. Vergessen Sie am Geburtsthaus des Dr. Alois Alzheimer mal den Alltag ein wenig. Und erfahren Sie mehr über einen anderen Sohn der Stadt, den Rieslaner.

VII. Maria im Sand bei Dettelbach

Auch wenn Sie lieber im Weinberg als im Sand liegen kann diese Wallfahrtskirche Teil des Programms werden. Eine wunder-volle Schlägerei auf der Kirchweih gab den Startschuss zum Bau der Kirche. Und es wird wundersam auch im Inneren der Kirche, denn auch eine Pietà vergibt nicht alle Sünden.

 

Ebenfalls denkbar: Vogelsburg - Nordheim - Sommerach - Münsterschwarzach - Judenfriedhof in Rödelsee

Vinothekenbesuch: Nordheim - IIphofen - Sommerach

 

Für obige Bausteine / Führungen gelten zusammengefasst folgende wichtige Bedingungen....

1. Maximale Teilnehmerzahl:

Die maximale Teilnehmerzahl pro Gästeführer beträgt bei Ausflugsfahrten 50 Personen. Überschreitet die Zahl der zur Führung erscheinenden Teilnehmer die Zahl von 50 Personen pro Gästeführer, so ist der Gästeführer berechtigt, einen weiteren Gästeführer hinzuziehen. Kann bei Überschreitung der vereinbarten Personenzahl ein weiterer Gästeführer nicht gefunden werden, so hat der beauftragte Gästeführer einen Vergütungsanspruch in Höhe des zweifachen Satzes gemäß der geltenden Vergütungsregelung.

2. Kündigung, Rücktritt und Umbuchung:

Der Gast bzw. der Auftraggeber kann den Auftrag bis einschließlich dem vierten Arbeitstag vor dem vereinbarten Termin kostenfrei kündigen. Die Kündigung ist möglich per Email (main-wuerzburg@gmx.de) oder per Telefon (0179/9079730). Sie ist erst nach einer schriftlich erfolgten Rückbestätigung gültig. Im Falle einer späteren Kündigung wird eine Ausfallvergütung i.H.v. 90% der vereinbarten Vergütung fällig. Umbuchungen (Änderung von Termin, Uhrzeit) sind nur nach Verfügbarkeit des Gästeführers möglich.

3. Führungszeiten, Verspätung:

Vereinbarte Führungszeiten sind pünktlich einzuhalten. Sollte sich der Gast verspäten, so ist er verpflichtet, diese Verspätung dem Gästeführer spätestens zum Zeitpunkt des vereinbarten Beginns der Führung mitzuteilen und den voraussichtlichen Zeitpunkt des verspäteten Treffens zu benennen. Verschiebungen von mehr als 60 Minuten berechtigen den Gästeführer grundsätzlich zur Absage der Führung. Der Vergütungsanspruch bleibt bestehen. Beginnt die Führung durch Umstände, die der Gästeführer nicht zu vertreten hat, verspätet, so besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Verlängerung der Führungszeit. Bei verspätetem Eintreffen der Gruppe muss zwischem dem Gästeführer und dem Gast vereinbart werden, ob die Führung entsprechend gekürzt oder die ursprünglich vereinbarte Dauer der Führung eingehalten werden soll. In diesem Fall errechnet sich die Vergütung nach dem Zeitraum, der sich aus der Wartezeit und der tatsächlichen Dauer der Führung zusammensetzt.

Für weitere geltende Vermitllungs- und Vertragsbedingungen sehen Sie bitte links die AGB ein.